So teilt ihr den Link zu eurer Hochzeitswebsite

Gebt euren Gästen einen kurzen, einprägsamen Link für Karten und Nachrichten. Ein wedlink führt heute zu eurer Hochzeitswebsite und lässt sich selbst nach dem Druck der Einladungen neu ausrichten, falls ihr die Website oder den Anbieter wechselt, sodass ihr vom ersten Versand an mehr Sicherheit habt.

Eine Adresse für alle Gäste wählen

Eure Gäste sollten sich nur eine Adresse merken müssen, auch wenn euer Website-Anbieter eine lange und komplizierte URL erzeugt. Wählt einen kurzen Link mit euren Vornamen, dem gemeinsamen Nachnamen oder einem vertrauten Hochzeitsspruch. Sprecht ihn einmal laut aus. Wenn jemand aus der Familie ihn nach einmaligem Hören richtig eintippen kann, funktioniert er auch auf Papier, am Telefon und im Gruppenchat.

Verwendet die sichtbare Adresse überall in derselben Schreibweise: auf Save-the-Date, Einladungskarten, in der Begrüßungsnachricht und bei späteren Erinnerungen. So wirkt der Link verlässlich und niemand fragt sich, ob zwei ähnliche Adressen zu unterschiedlichen Informationen führen. Auch Trauzeug:innen und Eltern können dadurch eine klare Antwort geben, wenn Gäste nach Zeitplan, Anfahrt oder Wunschliste fragen. Das spart Rückfragen in den Wochen vor der Feier.

  • Namen oder einen für eure Gäste vertrauten Begriff verwenden
  • Schwierige Schreibweisen und unnötige Zahlen vermeiden
  • Den Link laut vorlesen und probeweise eintippen lassen

Den Link gedruckt und digital teilen

Druckt den kurzen Link dorthin, wo Gäste den nächsten Schritt erwarten: unter den Einladungstext, auf eine separate Infokarte oder direkt neben die Rückmeldefrist. Lasst genug freien Raum und wählt eine gut lesbare Schriftgröße. Eine ausgeschriebene Adresse ist auch neben einem QR-Code sinnvoll, denn manche öffnen die Seite lieber am Laptop oder sehen nur ein Foto der Einladung. So bleibt die Karte für unterschiedliche Gewohnheiten gut zugänglich.

Digital verschickt ihr genau denselben Link über die Kanäle, die eure Gäste ohnehin nutzen. Eine knappe Nachricht mit einer klaren Bitte reicht: Hier findet ihr Anreise, Ablauf und Zu- oder Absage. Vermeidet einzelne Links für Location, Hotels, Gästeliste und Geschenkewünsche. Ein stabiler Eingang ist leichter wiederzufinden und kann mit euren Planungen wachsen. Das hält auch spätere Erinnerungen kurz und eindeutig.

Gedruckte Einladungen gegen Änderungen absichern

Eine Hochzeitswebsite ändert sich leichter als bereits verschickte Papeterie. Vielleicht zieht ihr zu einem anderen Baukasten um, ersetzt eine vorläufige Seite oder bekommt eine neue Adresse vom Anbieter. Ein wedlink liegt zwischen der gedruckten Adresse und diesem Ziel. Ihr könnt ihn nach dem Druck der Einladungen neu ausrichten, während der Link in den Händen eurer Gäste unverändert bleibt. Das schützt außerdem euer Budget.

Auch nach der Hochzeit kann dieselbe Adresse eine neue Aufgabe bekommen. Vorher führt sie zu Gästeinfos und Rückmeldung, später etwa zum gemeinsamen Fotoalbum oder zu Hinweisen für Dankeskarten. Ändert das Ziel bewusst und prüft es vor jeder Ankündigung auf dem Handy. Eure Gäste nutzen weiter die bekannte Adresse, während ihr entscheidet, welche aktuelle Seite dahinterliegt. Das gilt auch Monate nach der Trauung.

  • Den Website-Anbieter wechseln, ohne den Kartentext zu ändern
  • Eine vorläufige Seite durch die fertige Website ersetzen
  • Nach der Feier zu Fotos oder Dankesinfos weiterleiten

Das Ziel für Smartphones vorbereiten

Die meisten Gäste öffnen euren Link mit dem Handy, während sie eine Karte oder Nachricht vor sich haben. Die Zielseite sollte schnell laden, gut lesbar sein und Datum, Ort sowie den nächsten Schritt weit oben zeigen. Prüft bei geschützten Seiten, ob Gäste dafür ein Konto benötigen. Falls ihr ein Passwort verwendet, schreibt es direkt zum Link, statt es in einer anderen Nachricht zu verstecken.

Testet den ganzen Weg aus Sicht eines Gastes und nicht nur die Startseite. Öffnet den Link in einem privaten Browserfenster, klickt zur Gästeliste, ruft die Karte auf und sendet eine Probeantwort. Bittet außerdem jemanden, der nicht täglich mitplant, um einen Test. Diese Person entdeckt eher unklare Location-Namen, fehlende Angaben für Begleitungen oder wichtige Anreiseinfos hinter einer missverständlichen Überschrift. Ein solcher Probelauf braucht nur wenige Minuten.

Inhalte passend zum Versand ergänzen

Save-the-Date-Karten gehen meist sechs bis zwölf Monate vor der Hochzeit an die Gäste, Einladungen ungefähr sechs bis acht Wochen vorher. Beim ersten Versand muss eure Website noch nicht fertig sein. Veröffentlicht zunächst sichere Eckdaten wie Datum und Region und nennt offen, wann weitere Infos folgen. Der kurze Link bleibt gleich, während ihr Hotels, Anreise, Ablauf und Rückmeldung ergänzt. Das nimmt unnötigen Zeitdruck aus der frühen Planung.

Prüft vor jeder Bestellung die Schreibweise des Links und scannt den QR-Code von einem gedruckten Probestück. Nach dem Versand sollte die Adresse aktiv bleiben. Ist eine Änderung wirklich nötig, richtet ihr den wedlink auf das neue Ziel, testet ihn über mobile Daten und lasst die bisherige Seite nach Möglichkeit noch kurz erreichbar. Diese kleine Routine schützt eure gesamte Gästekommunikation. Hebt dieses Probestück anschließend für weitere Kontrollen auf.

  • Zum Save-the-Date: Datum und ungefähren Ort veröffentlichen
  • Zur Einladung: Rückmeldung, Location und Anreise ergänzen
  • Vor der Trauung: Zeiten und Kontaktmöglichkeiten bestätigen

Fragen? Hier sind die Antworten.

Wie teilen wir unsere Hochzeitswebsite am besten mit Gästen?

Verwendet eine kurze Adresse auf allen gedruckten und digitalen Nachrichten und führt damit zu einer mobilfreundlichen Seite. Auf Karten könnt ihr den ausgeschriebenen Link mit einem QR-Code kombinieren. Ein weiterleitender wedlink ist praktisch, weil ihr sein Ziel später ändern könnt, ohne euren Gästen eine neue Adresse erklären zu müssen.

Gehört der Link zur Hochzeitswebsite auf die Einladung?

Ja, besonders wenn ihr dort Rückmeldungen, Anreise oder den Ablauf sammelt. Setzt ihn unter den Einladungstext oder auf eine eigene Infokarte und druckt ihn ausreichend groß. Neben einem QR-Code sollte die Adresse lesbar bleiben, damit Gäste sie auch am Computer öffnen oder von einem Foto der Einladung abschreiben können.

Können wir die Website nach dem Versand noch ändern?

Die Inhalte könnt ihr jederzeit aktualisieren. Ändert sich jedoch die Adresse der Website, richtet ihr einen wedlink einfach auf das neue Ziel. Link und QR-Code auf den bereits gedruckten Einladungen funktionieren weiter, sofern sie zum wedlink und nicht unmittelbar zur alten Website führen. Prüft das neue Ziel danach einmal selbst.

Wann sollte unsere Hochzeitswebsite fertig sein?

Wenn das Save-the-Date sechs bis zwölf Monate vorher verschickt wird, reichen zunächst Datum und Region. Ergänzt Hotels, Anreise und Gästeliste, sobald die Entscheidungen feststehen. Spätestens vor dem Einladungsversand, häufig sechs bis acht Wochen vor der Feier, solltet ihr alle wichtigen Seiten und Formulare gründlich getestet haben.

Brauchen ältere Gäste eine andere Adresse?

In der Regel nicht. Druckt neben einem QR-Code immer einen kurzen, gut lesbaren Textlink und gestaltet die Zielseite für Handy und Computer übersichtlich. Wer Unterstützung möchte, kann denselben Link gemeinsam mit einem Familienmitglied öffnen. Eine einheitliche Adresse verursacht weniger Verwirrung als verschiedene Wege für einzelne Gästegruppen.

Prüft jetzt, ob euer Wunschlink für die Hochzeit noch frei ist.

Buchstaben, Zahlen und Bindestriche. Eure Namen passen wunderbar.